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Patenschaft Kaltenbach

Patenschaft Markt Röhrnbach / Kaltenbach

Historie

Der Markt Röhrnbach übernahm 1974 die Patenschaft über die Heimatvertriebenen aus der Gemeinde Kaltenbach im Böhmerwald. Verbindungen zwischen den beiden Ortschaften bestanden seit dem 18. Jahrhundert. 1796 baute der Röhrnbacher Maurermeister Johann Hainz die Pfarrkirche von Neugebäu, die Mutterkirche von Kaltenbach. Nach dem Krieg fanden vertriebene Kaltenbacher in Röhrnbach ein neues Zuhause.

Übergabe PatenschaftsurkundeMit der Übergabe einer Patenschaftsurkunde durch Bürgermeister Ludwig Fuchs (links) an den Gemeindebetreuer der Kaltenbacher, Franz Woldrich (rechts), besiegelte der Markt Röhrnbach am 16. Juni 1974 die Übernahme der Patenschaft über die Heimatvertriebenen aus der Gemeinde Kaltenbach im Böhmerwald (rechts im Hintergrund Mitglieder der Liedertafel Röhrnbach).

Mit der Patenschaft setzten die Initiatoren ein Zeichen. In Röhrnbach entstand ein neuer Mittelpunkt für die hauptsächlich in Deutschland und Österreich ansässigen Kaltenbacher. Alle zwei Jahre finden im Markt Patenschaftstreffen statt.

 

Vertragsunterzeichnung Kaltenbacher PatenschaftGemeindebetreuer Franz Woldrich (links) und Bürgermeister Josef Eder (rechts) unterzeichneten am 28. Juli 1990 den „Vertrag über die Patenschaft Markt Röhrnbach – Kaltenbach“, in dem insbesondere festgeschrieben ist, auf welche Weise die Patenschaft gepflegt und erhalten werden soll.

 

 

 

 

Heimat verbindet: das neue [HEIMAT.MUSEUM: Röhrnbach.Kaltenbach

Die Gründung der Heimatstube 1976 sollte langfristig zumindest einen Teil der materiellen Kultur der Kaltenbacher sichern. Alte Gerätschaften und Gegenstände aus Kaltenbach und Röhrnbach fanden ihren Weg in die Sammlung der Stube. Der Patenschaftsausschuss stellte zunächst die Erinnerungsstücke im alten Schulhaus in Röhrnbach aus. 1984 zog die Stube in die jetzigen Räumlichkeiten in der Tourist-Information. Später kam ein Depot im Dachboden des Feuerwehrgerätehauses hinzu, die sogenannte Giebelstube.
Heimatmuseum  Die Neugestaltung in den Jahren 2010/2011 erweiterte die Kaltenbacher Heimatstube um Aspekte aus der Geschichte Röhrnbachs. Ziel ist es, der Heimat einen Raum zu geben, an das Unrecht der Vertreibung zu erinnern sowie Annäherung und Versöhnung zum Ausdruck zu bringen. Nicht zuletzt gewährt die Zusammenführung beider Bestände Einblicke in das Leben vergangener Zeit in Röhrnbach und Kaltenbach. Das neue Verständnis wird mit dem Symbol der [Klammer] zum Ausdruck gebracht und die neue Identität des Museums durch einen neuen Namen: Heimat.Museum: Röhrnbach.Kaltenbach

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Weitere Patenschaftseinrichtungen in Röhrnbach

KapelleBei der Patenschaftsübernahme übereignete der Markt Röhrnbach den Kaltenbachern die „Herz-Jesu-Kapelle“ an der Perlesreuter Straße.
 

 

 

 

 

 

Patschenaft KaltenbachSeit 1986 können die Kaltenbacher auch an einem Gedenkstein im Röhrnbacher Friedhof ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken.

 

 

 

 

 

 

Gedenktafeln am KriegerdenkmalGedenktafeln am Kriegerdenkmal erinnern seit 1982 an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs der Gemeinde Kaltenbach. Im Jahr 2015 wurden sie erneuert.

 

 

 

 

 

Straßenschild Kaltenbacher StraßeAuf Schildern an den Ortseinfahrten sowie durch den Straßennamen „Kaltenbacher Straße“ wird auf die Patenschaft hingewiesen.
 

 

 

 

 

 

 

Ehrung Kaltenbacher

Für ihre herausragenden Verdienste um die Patenschaft Markt Röhrnbach – Kaltenbach erhielten im Juni 2006 die in Kaltenbach geborenen Röhrnbacher Bürger Josef Nowotny und Raimund Kelnberger (3. und 4. von links) das Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Böhmerwaldbundes. Es gratulierten (von links) Röhrnbachs Bürgermeister Josef Gutsmiedl, Rudolf Paulik (1. Vorsitzender des Böhmerwaldheimatkreises Prachatitz e. V.), Olga Hartmetz-Sager (Mitglied des Ortsausschusses Kaltenbach), Julius Winter (1. Vorsitzender des Ortsausschusses Kaltenbach) und Helmut Woldrich (2. Vorsitzender des Ortsausschusses Kaltenbach).

 

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