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Röhrnbach heute – Lebendiger Ort und Gemeinde

Röhrnbach Heute - MarktplatzRöhrnbach heute - Rathaus

Als ein Symbol der erfolgreichen Entwicklung der letzten Zeit ist das architektonisch gelungene Gemeindezentrum mit Rathaus, Fremdenverkehrsamt, Mehrzweckhalle und Feuerwehrgerätehaus anzusehen. Einen nicht weniger bedeutsamen Meilenstein stellte die Neugestaltung des Marktplatzes und der angrenzenden Bereiche im Rahmen der Städtebauförderung dar. Nach der Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Röhrnbach im Zuge der B 12 und der dadurch erfolgten verkehrsmäßigen Entlastung der Ortsdurchfahrt war es das Ziel, das einst so idyllische Ortszentrum ihrer Bedeutung entsprechend attraktiv zu gestalten. Aber nicht nur im Mittelpunkt der Marktgemeinde Röhrnbach sondern auch in den von der Landwirtschaft geprägten insgesamt 42 Orten bzw. Ortsteilen war und ist man bemüht, die Infrastruktur zu verbessern, ohne den ursprünglichen Charakter dieser Bereiche anzutasten. Die Flurbereinigung führte im Bereich des Marktes Röhrnbach fünf Verfahren durch, in denen zahlreiche Dorferneuerungsmaßnahmen inbegriffen waren. Sie trugen - die ökologischen Erfordernisse berücksichtigend - wesentlich zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse auf dem Land bei. Was das Gemeinschaftsleben angeht, sind die Röhrnbacher außerordentlich aktiv und gesellig. Derzeit widmen sich rund 40 Vereine der Gemeinschaftspflege, dem Brauchtum, kulturellen Belangen sowie dem Sport. Besonderen Gemeinschaftssinn beweisen sie seit 1974 alljährlich beim Röhrnbacher Flohmarkt, dessen Reinerlös vor allem der Errichtung von Bolz- und Kinderspielplätzen im gesamten Gemeindegebiet zugutekommt.
Auch aus der Einwohnerstatistik ist die Aufwärtsentwicklung des Marktes Röhrnbach ablesbar. Im Jahre 1829 zählte man im Marktbereich 360 Einwohner, 1840 belief sich die Zahl der Einwohner auf 405, im Jahre 1900 waren es 488 Marktbürger. Während man 1967 in der Einwohnerkartei von Röhrnbach 1063 Bürger zu verzeichnen hatte, sind es lt. Fortschreibung der Marktgemeindeverwaltung zum 30. September 2014 nun 4619 Gemeindeangehörige mit Erst- und Zweitwohnsitz. Der enorme Einwohnerzuwachs resultiert u.a. aus freiwilligen Eingemeindungen und der Gemeindegebietsreform. Die ehemals selbständigen Gemeinden Wilhelmsreut und Oberndorf schlossen sich 1971 dem Markt Röhrnbach an, die frühere Gemeinde Außernbrünst im Jahr 1976. 1978 wurde ein Großteil der ehemaligen Gemeinde Kumreut durch Rechtsverordnung bzw. durch ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes angegliedert. Damit weist die Marktgemeinde Röhrnbach nun eine flächenmäßige Ausdehnung von 4069 Hektar auf. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung für eine weitere positive Entwicklung kommt der Ausweisung Röhrnbachs als Kleinzentrum im Regionalplan der Region „Donau-Wald" zu.

Auf diese Weise hat man sich schon vor Jahren in jeder Hinsicht eine gute Ausgangsposition für die Zukunft gesichert. Entscheidend beigetragen hat dazu aber auch eine erfolgreiche und parteiübergreifende Kommunalpolitik, die zahlreiche zukunftsorientierte Entscheidungen erbrachte. So waren die letzten Jahrzehnte von einer regen Bautätigkeit geprägt, die u. a. den Ausbau des gemeindlichen Straßennetzes, eine Erweiterung der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, die Schaffung zahlreicher Freizeit- und Erholungseinrichtungen und weitere bedeutende Infrastruktureinrichtungen erbrachte.
Die Erschließung von Wohngebiets- und Gewerbeflächen war ebenso ein stetes Anliegen der kommunalen Entscheidungsträger, wie die Schaffung ausreichender Kindergartenplätze und die Förderung des Schulwesens in der Gemeinde. Von großer Bedeutung waren die Verkehrsfreigaben der Ortsumgehungen Röhrnbach und Kumreut im Zuge der B 12 (1985 bzw. 1996), sowie von Außernbrünst und Deching im Zuge der Staatsstraße 2131 (1996). Eine gesunde Mischung an Industrie-, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben sorgt für ein großes Arbeitsplatzangebot.

 

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