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Röhrnbach im Mittelalter

Röhrnbach im Mittelalter

Ein interessantes Relikt aus der Zeit dieses Handelsverkehrs stellt die älteste Steinbrücke im Unteren Bayerischen Wald, die erstmals im Jahre 1594 urkundlich erwähnte Brücke über den Osterbach bei der Bruckmühle, dar. In den Jahren 2013 und 2014 wurde sie mit einem Kostenaufwand von über 900.000 Euro einer grundlegenden Sanierung unterzogen.

Die verkehrsmäßig günstige Lage ließ Röhrnbach zu einem Knotenpunkt werden, an dem sich ein lebhafter Handel entwickelte und der eine wirtschaftliche Blüte nach sich zog. In der Mitte des 16. Jahrhunderts war der Saumverkehr mit Böhmen am größten. Röhrnbach war Mautstelle geworden. Die gut besuchten Viehmärkte brachten reges wirtschaftliches Leben in den Markt. In gleichem Maße belebend wirkten sich auch die für das ganze Umland bedeutsamen Flachs- und Garnmärkte aus. Geradezu ein Begriff war Röhrnbach noch im vorigen Jahrhundert mit seiner Leinenweberei. Röhrnbacher Leinen führte man sogar bis nach Italien aus. Die Übertragung des Marktrechtes erfolgte bereits 1612. Im Jahr 2012 konnte die vierhundertste Wiederkehr dieses besonderen Ereignisses gefeiert werden.

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