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Röhrnbacher Zukunftswerkstätte

Kommunale Agenda 21 - "Röhrnbacher Zukunftswerkstätte"

(ehem. Arbeitskreis Gemeindeentwicklung)

Leitbild der Zunukftswerkstätte Röhrnbach

 

Die 'Röhrnbacher Zukunftswerkstätte'

Im Herbst 2006 wurde Konrad Haberger von der Landvolkshochschule Niederalteich beauftragt, den Agendaprozess in Röhrnbach zu moderieren und zu einem formellen Ergebnis zu führen. Inzwischen hat es sechs Treffen aller Aktiven und zahlreiche Zusammenkünfte der einzelnen Arbeitskreise gegeben. Herr Haberger zeigte sich bei der letzten Gesamtgruppensitzung am 12. September 2007 sehr zufrieden mit den Aktivitäten sowie den bereits umgesetzten und noch geplanten Projekten. Das Leitbild und die Ergebnisse könnten - so der Vorschlag von Herrn Haberger - im Mitteilungsblatt und bei größeren Veranstaltungen bekannt gemacht werden. Bürgermeister Josef Gutsmiedl hieß die Mitwirkenden am Röhrnbacher Agenda-Prozess zur Schlussveranstaltung im Clubraum der Josef-Eder-Halle willkommen. Er dankte allen Aktiven für ihr Engagement. Der Arbeitskreis "Energie" hatte auch die acht Preisträger eingeladen, die bei der Fragebogenaktion gewonnen hatten. Bernhard Nigl und Max Süß überreichten Einkaufs- und Warengutscheine - gesponsert von Sparkasse und Raiffeisenbank - an Martin Gutsmiedl, Johann Bauer, Anita Maier, Waltraud Kaiser, Josef Uhrmann und Jakob Graf. Alois Reif kann sich eine Thermografie seines Hauses von der Firma Edenhofner aus Freyung anfertigen lassen, und Max Pauli erhielt einen Gutschein für eine kostenlose Energieberatung durch  Bezirkskaminkehrermeister  Schuster.

Themenkreis "Energie"

Bürgermeister Gutsmiedl dankte dem Arbeitskreis, federführend Bernhard Nigl und Max Süß, für diese Fragebogenaktion. Herr Nigl zeigte anhand einer Beamer-Präsentation auf, dass bei den Energieverbräuchen 18 % für Strom und 82 % für Wärme aufgewendet werden. Bei den  Verbrauchskosten schlagen jedoch die hohen Strompreise mit 37 % zu Buche, während für Heizwärme 63 % aufzuwenden sind. Jeder Teilnehmer bekommt eine eigene Auswertung, in der der aktuelle Energieverbrauch vergleichbarer Gebäude und der Verbrauch eines energetisch optimal geschützten Hauses gegenüber gestellt sind.

Die Themengruppe "Nachhaltigkeit, Energie, Natur, Umwelt" hat eine Anleitung zur Regenwassernutzung erarbeitet.

Themenkreis "Tourismus"

Herr Jakob Graf stellte das abgeschlossene Projekt "Wanderkarte" vor und verteilte druckfrische Exemplare. Als Projekte sind noch offen der Kapellen-Rad-Wanderweg und der Minigolfplatz. Beim Kapellen-Rad-Wanderweg würde die volle Route an über 20 Kapellen vorbei führen, und über 50 km lang mit großen Höhenunterschieden sein. Es wird überlegt, etwa die Hälfte der Kapellen zu einer kleineren Strecke  zusammen zu fassen die auch für Familien zu schaffen sind. Als künftiges Projekt soll die Anlagung eines Minigolfplatzes weiter verfolgt werden.

zu den Wanderkarten

Arbeitskreis "Soziales"

Laut Leiterin Frau Elfriede Kittl plant der Arbeitskreis "Soziales" ein Faltblatt zur Nachbarschaftshilfe (Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern) und spricht das Fehlen eines Behindertenparkplatzes am Marktplatz an. Es ist daran gedacht, sich mit dem Arbeitskreis "Kinder und Jugend" zusammen zu schließen, was von den Themen her gut passen würde.

Arbeitskreis "Kinder und Jugend"

Herr Joachim Hentschel berichtete für den Arbeitskreis, dass beschlossen wurde, im Röhrnbacher Kindergarten St. Michael nicht nur einige, sondern alle Fenster und Türen zu erneuern. Der Kindergarten hat sich mit dem Projektthema Sonnenenergie, Energiesparen und erneuerbare Energie befasst. Der von Herrn Karl Edenhofner aus Kleinwiesen zur Verfügung gestellte Solarofen wurde von den Kindern gemeinsam mit den Kindergärtnerinnen getestet. Die Kinder waren überrascht, dass sie damit wirklich kochen konnten.

Themenkreis "Verkehr"

Arbeitskreisleiter Bürgermeister Josef Gutsmiedl berichtete, dass die Auswertung der Fragebogenaktion in Harsdorf zum Thema ÖPNV gezeigt hat, dass jeder zu einer anderen Zeit in eine andere Richtung fahren möchte. Nach längerer Diskussion kam aus dem Gremium der Vorschlag, feste Zeiten und Fahrstrecken - aber nur innerhalb des Marktgebietes - probeweise anzubieten. Zu den Erfahrungen in Sachen Mitfahrzentrale hat der Bürgermeister mit seinem Amtskollegen Eduard Schmid aus Hohenau Gespräche geführt. Im Internet sind unter http://www.mifaz.de/roehrnbach/ sowohl Suche als auch Angebote zu Mitfahrgelegenheiten zu erfahren.

Moderator Konrad Haberger war von den Erfahrungsberichten über die vielfältigen Aktivitäten mit positiver Bilanz beeindruckt.

Das alles wurde zu einem Leitbild formuliert!

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